CSU Leitantrag fordert Deutschpflicht für Migranten. Macht Deutschpflicht ein Kind psychisch krank?
Die CSU hat wieder bewiesen, dass sie für die Zuwanderer und deren Familien mit Kindern nur das Beste wollen. Sie haben ihr Herz dafür gefunden, dass auch ein Mustafa oder ein Marcin gute Deutsche werden oder sein können, wenn Sie deutsch sprechen.
Dazu schrieb sie im Leitantrag: "Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen."
Ich selbst gehöre zu den 20 Prozent der Menschen in diesem Land die einen Migrationshintergrund haben. Meine Mutter ist in Polen geboren und aufgewachsen. Sie heirateten meinen deutschen Vater in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik und zog mich in Erfurt groß. Zuerst wuchs ich auch mit der polnischen Sprache auf, aber ab dem 2 oder 3. Lebensjahr rieten die Ärzte meiner Mama wegen meiner mangelnden Sprachkenntnisse, dass sie nur mit mir Deutsch reden sollte. Ich sprach zu damaligen Zeit eher wenig deutsch, da meine Hauptbezugsperson meine Mutter war, die sich um den Haushalt der Familie kümmerte.
Das nicht erlernen der polnischen Sprache führte auch dazu, dass ich psychische Probleme bekam. Meine Mutter sprach die deutsche Sprache damals grammatikalisch falsch und hatte zu dieser auch keine Herzensbeziehung. Sie brachte mir dann ihr falsches Deutsch bei, was in meiner späteren Schullaufbahn dazu führte, dass ich lange Zeit Probleme hatte.
Auch unsere Beziehung litt unter dem Zuhause gesprochenen
Deutsch. Sie konnte mir ihre Gefühle und ihre Wärme nicht so rüberbringen wie in der polnischen Sprache.
Ich wurde ein eher verschloßenes Kind. Auch die Ehe zwischen meinen Eltern war nicht gut.
Heute weiß man auch aus Studien, dass erst durch das erlernen der Muttersprache ein reibungsloses erlernen einer weiteren Sprache möglich ist. Nichts schadet einer Integration so sehr wie falsch beigebrachtes Deutsch in einem Haushalt mit einem oder zwei Menschen mit ausländischen Wurzeln.
Auch werden die kognitiven Fähigkeiten durch Mehrsprachigkeit verbessert und für Deutschland sind solche Mehrsprachler in einer globalisierten Welt ein Standortvorteil. Auch bringen diese Menschen kulturelle Kompetenzen mit sich, die für einen wirtschaftlichen und kulturellen Austausch klare Vorteile bieten.
Ich denke, dass ich auch im Kindergarten ohne Probleme die deutsche Sprache erlernt hätte, ohne eine Entfremdung meiner polnischen Wurzeln in Kauf nehmen zu müssen. Ich kann mich bis heute kaum mit meiner polnischen Großmutter verständigen. Manchmal würde ich gerne meine Mutter besser verstehen, aber das kann man nur, wenn man die Wurzeln des anderen kennt.
Bis heute muss ich unter den Folgen leiden, da Polen mir immer fremd bleiben wird.
Die Vorschläge der CSU stammen aus einem Jahrhundert, wo der Nationalsozialismus 12 Jahre tobte. Sie sehen die ausländischen Wurzeln eines Kindes nicht als Bereicherung an, sondern eher als eine Gefahr. Sie verkennen die Lebensleistung die Menschen wie meine Mutter für die Gesellschaft geleistet haben. Sie arbeitet in der Pflege.
Die CSU fordert latent nicht Integration, sondern Assimilation. Mich machen solche Äußerungen im 21 Jahrhundert wütend. Solche Worte kann man auch im rechtsextremen Spektrum finden.
Genauso gut könnten wir die wie ich im hochdeutschen Sprachraum leben fordern, dass in Bayern in Zukunft zuhause Hochdeutsch gesprochen wird.
Ich wäre gerne bereit so einen Leitantrag in jeder Partei außer der CSU natürlich einzubringen. Toll wäre es folglich gewiss auch eine Hochdeutschpolizei in jede bayrische Familie mit Kindern zu beordern, die die Hochdeutschpflicht überwacht. Wir Hochdeutschen wollen ja, dass alle Bayern über all in diesem Land eine Chance zur Integration haben!
Sie sollen nicht negativ durch ihren hinterwälderischen Dialekt auffallen!
Ich würde gerne wissen wie sich dann der CSU Chef Seehofer und andere in Bayern fühlen würden.
Ein bisschen Empathie würde diesem hochnäsigen Bayern ganz gut tun. Leider stirbt Dummheit bekanntlich nie aus. Ich erinnere mich an dem Satz, den ich mal gehört habe: Lieber Gott lass Hirn regnen!
Meine Seiten zur Depression
https://facebook.com/deprifrei
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Kontakt: deprifrei @web.de
Dazu schrieb sie im Leitantrag: "Wer dauerhaft hier leben will, soll dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen."
Ich selbst gehöre zu den 20 Prozent der Menschen in diesem Land die einen Migrationshintergrund haben. Meine Mutter ist in Polen geboren und aufgewachsen. Sie heirateten meinen deutschen Vater in der damaligen Deutschen Demokratischen Republik und zog mich in Erfurt groß. Zuerst wuchs ich auch mit der polnischen Sprache auf, aber ab dem 2 oder 3. Lebensjahr rieten die Ärzte meiner Mama wegen meiner mangelnden Sprachkenntnisse, dass sie nur mit mir Deutsch reden sollte. Ich sprach zu damaligen Zeit eher wenig deutsch, da meine Hauptbezugsperson meine Mutter war, die sich um den Haushalt der Familie kümmerte.
Das nicht erlernen der polnischen Sprache führte auch dazu, dass ich psychische Probleme bekam. Meine Mutter sprach die deutsche Sprache damals grammatikalisch falsch und hatte zu dieser auch keine Herzensbeziehung. Sie brachte mir dann ihr falsches Deutsch bei, was in meiner späteren Schullaufbahn dazu führte, dass ich lange Zeit Probleme hatte.
Auch unsere Beziehung litt unter dem Zuhause gesprochenen
Deutsch. Sie konnte mir ihre Gefühle und ihre Wärme nicht so rüberbringen wie in der polnischen Sprache.
Ich wurde ein eher verschloßenes Kind. Auch die Ehe zwischen meinen Eltern war nicht gut.
Heute weiß man auch aus Studien, dass erst durch das erlernen der Muttersprache ein reibungsloses erlernen einer weiteren Sprache möglich ist. Nichts schadet einer Integration so sehr wie falsch beigebrachtes Deutsch in einem Haushalt mit einem oder zwei Menschen mit ausländischen Wurzeln.
Auch werden die kognitiven Fähigkeiten durch Mehrsprachigkeit verbessert und für Deutschland sind solche Mehrsprachler in einer globalisierten Welt ein Standortvorteil. Auch bringen diese Menschen kulturelle Kompetenzen mit sich, die für einen wirtschaftlichen und kulturellen Austausch klare Vorteile bieten.
Ich denke, dass ich auch im Kindergarten ohne Probleme die deutsche Sprache erlernt hätte, ohne eine Entfremdung meiner polnischen Wurzeln in Kauf nehmen zu müssen. Ich kann mich bis heute kaum mit meiner polnischen Großmutter verständigen. Manchmal würde ich gerne meine Mutter besser verstehen, aber das kann man nur, wenn man die Wurzeln des anderen kennt.
Bis heute muss ich unter den Folgen leiden, da Polen mir immer fremd bleiben wird.
Die Vorschläge der CSU stammen aus einem Jahrhundert, wo der Nationalsozialismus 12 Jahre tobte. Sie sehen die ausländischen Wurzeln eines Kindes nicht als Bereicherung an, sondern eher als eine Gefahr. Sie verkennen die Lebensleistung die Menschen wie meine Mutter für die Gesellschaft geleistet haben. Sie arbeitet in der Pflege.
Die CSU fordert latent nicht Integration, sondern Assimilation. Mich machen solche Äußerungen im 21 Jahrhundert wütend. Solche Worte kann man auch im rechtsextremen Spektrum finden.
Genauso gut könnten wir die wie ich im hochdeutschen Sprachraum leben fordern, dass in Bayern in Zukunft zuhause Hochdeutsch gesprochen wird.
Ich wäre gerne bereit so einen Leitantrag in jeder Partei außer der CSU natürlich einzubringen. Toll wäre es folglich gewiss auch eine Hochdeutschpolizei in jede bayrische Familie mit Kindern zu beordern, die die Hochdeutschpflicht überwacht. Wir Hochdeutschen wollen ja, dass alle Bayern über all in diesem Land eine Chance zur Integration haben!
Sie sollen nicht negativ durch ihren hinterwälderischen Dialekt auffallen!
Ich würde gerne wissen wie sich dann der CSU Chef Seehofer und andere in Bayern fühlen würden.
Ein bisschen Empathie würde diesem hochnäsigen Bayern ganz gut tun. Leider stirbt Dummheit bekanntlich nie aus. Ich erinnere mich an dem Satz, den ich mal gehört habe: Lieber Gott lass Hirn regnen!
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deprifrei-leben - 8. Dez, 14:22
