Wenn Frauen einkaufen gehen
Heute war ich mit Dany Schuhe und Klamotten kaufen. Dany ist eine Handtaschentussi mit blondierten Haaren und einer Seele aus Gold.
Schrecklich, wenn Frauen einmal einkaufen gehen und dann von der bunten Warenwelt hypnotisiert werden.
Sie probieren alles aus, meckern darüber, dass die Hose ihren Arsch dick machen. Gut Dany hat auch einen dicken Arsch, aber immerhin ist der bei ihr wie bei den Schwarz-Afrikanerinnen rund und fest.
Sie erzählte mir, dass sie während der Ferien meistens gepennt hat, da sie sich von ihrem Schulpraktikum in einer Behindertenwerkstatt erholte.
Depressionen tut sie gerne als schlechte Laune ab, die man leicht bekämpfen kann. Manchmal hat sie recht schwarzweissfarbige Ansichten, auch über Punks die am Brunnen hängen und bestimmt wie ich Hartz4 bekommen.
Nach ihrer Meinung müsste Hartz4 abgeschafft werden.
Dank Hartz4 konnte ich ja meine angebliche Krankheit so gut finanzieren.
Es lebe Hartz4!
Allerdings denke ich eher, dass Dany die Existenz von Depris eher aus ihrer Vorstellung verdrängt.
Was nicht sein darf, darf nicht existieren.
Sie erzählte mir, dass ein Autist aus ihrem Praktikum nur daran gehindert werden konnte, sich selber zu schlagen, indem er Medikamente gegen seine Autoaggression nimmt.
Nur wenn sie etwas sehen kann, ist sie für Medikamente, bei Depressionen hält sie Medikamente für überflüssig.
Diese dunklen Wolken sieht nur der Depressive, er ist mit ihnen alleine.
Der Autist ist auch alleine, in seiner eigenen Welt.
Nur im Unterschied zum Autisten kann ich meine dunklen Wolken und meinen Schmerz beschreiben.
Der Autist schlägt sich, um sich mitzuteilen.
Ich schreibe.
Vielleicht sollte ich mich auch schlagen, damit Dany meine Probleme wahrnimmt.
Kontakt: deprifrei@web.de
Schrecklich, wenn Frauen einmal einkaufen gehen und dann von der bunten Warenwelt hypnotisiert werden.
Sie probieren alles aus, meckern darüber, dass die Hose ihren Arsch dick machen. Gut Dany hat auch einen dicken Arsch, aber immerhin ist der bei ihr wie bei den Schwarz-Afrikanerinnen rund und fest.
Sie erzählte mir, dass sie während der Ferien meistens gepennt hat, da sie sich von ihrem Schulpraktikum in einer Behindertenwerkstatt erholte.
Depressionen tut sie gerne als schlechte Laune ab, die man leicht bekämpfen kann. Manchmal hat sie recht schwarzweissfarbige Ansichten, auch über Punks die am Brunnen hängen und bestimmt wie ich Hartz4 bekommen.
Nach ihrer Meinung müsste Hartz4 abgeschafft werden.
Dank Hartz4 konnte ich ja meine angebliche Krankheit so gut finanzieren.
Es lebe Hartz4!
Allerdings denke ich eher, dass Dany die Existenz von Depris eher aus ihrer Vorstellung verdrängt.
Was nicht sein darf, darf nicht existieren.
Sie erzählte mir, dass ein Autist aus ihrem Praktikum nur daran gehindert werden konnte, sich selber zu schlagen, indem er Medikamente gegen seine Autoaggression nimmt.
Nur wenn sie etwas sehen kann, ist sie für Medikamente, bei Depressionen hält sie Medikamente für überflüssig.
Diese dunklen Wolken sieht nur der Depressive, er ist mit ihnen alleine.
Der Autist ist auch alleine, in seiner eigenen Welt.
Nur im Unterschied zum Autisten kann ich meine dunklen Wolken und meinen Schmerz beschreiben.
Der Autist schlägt sich, um sich mitzuteilen.
Ich schreibe.
Vielleicht sollte ich mich auch schlagen, damit Dany meine Probleme wahrnimmt.
Kontakt: deprifrei@web.de
deprifrei-leben - 17. Apr, 17:16
